Der Traum vom eigenen gebrauchten Boot oder Yacht

Der Überbegriff BOOTE ist so komlex, dass man als Laie leicht die Übersicht verlieren kann! Wie komme ich überhaupt zum Boot? In der Regel befindet sich im Freundeskreis irgendein Skipper, der entweder ein Motorboot,
ein Segelboot, oder auch ein Power-Schlauchboot in einer Marina in Deutschland oder in einem EU-Land
liegen hat. Dieser lädt dann zu einer Fahrt ein und weckt somit das Interesse an einem BOOT allgemein.
Nun macht eine Bootsfahrt aus einem Laien noch lange keinen Freizeitkapitän, da gehört dann doch schon etwas mehr zu! Mit der Kenntnis eines Bootes, fehlt ihm aber noch die Kenntnis über 5000 weitere Boote.
Ich spreche hier von kleineren Schiffchen und Schiffen, die alle bis ca. 9 m unter die Rubrik BOOT fallen, darüber hinaus beginnen sie langsam Schiff zu werden, wobei es keinen Unterschied macht, zwischen Segelboot und Motorboot. Unterschiede gibt es natürlich mit der Laufkultur auf dem Wasser. Ein Motorboot gleitet über die Wellen, wenn es sich um einen Gleiter handelt, denn auch bei diesen Booten unterscheidet man zwischen einem Gleiter und einem Verdränger und einem Halbgleiter. Die Unterschiede liegen in der Rumpfform und damit verbunden an der Motorisierung. Ein Gleiter egal ob Außenborder oder Innenborder bewegt sich zwischen 75 - 300 PS, was natürlich von der Länge abhängig ist. Ein Verdränger schiebt mit ca. 25 - 125 PS durch das Wasser, natürlich auch hier nicht unbdingt von der Länge, sondern der Größe abhängig. Warum Größe? ein Gleiter ist ein Power-Boot mit einer relativ kleinen Kabine, man nennt sie auch Cruiser , ein Verdränger ist bei gleichen Abmaßen ein geräumiges Boot mit Küche, Duschbereich und extra Schlafkoje.
Bei Motorbooten, wie Gleiter bewahrheitet sich immer wieder das Sprichwort:" Länge läuft", was so viel heißt :
je länger die Rumpfform des Bootes ist, desto besser gleitet es über die Wellen. Ein Verdränger schiebt schon durch sein Eigengewicht durch das Wasser, während ein Segelboot die Wellen schneidet und auf den Wellen segelt.
Es ist also eine Vielzahl zu beachten, beim Kauf eines Bootes, ob neu oder gebraucht. Wie mache ich mich schlau?
Es gibt einschlägige Fachzeitschriften wie Skipper-Boote-Stander-Yacht, um nur einige zu nennen, wo ich mir mit der Zeit ein gutes theoretisches Wissen über Boote aneignen kann und mir diese dann auf den verschiedenen Bootsmessen bei einem Bootshändler direkt ansehen und probefahren kann. Bei Gebrauchtbooten ist der Sichtkontakt und der Pflegezustand sehr wichtig, auch die Elektrik und die gelaufenen Stunden des Motors, sowie natürlich das Alter. Bei Schlauchbooten ist hauptsächlich auf den Boden, den Spiegel und auf den Schlauchzustand zu achten.